In einer Welt, in der täglich Milliarden von Bildern produziert werden, stellt sich die Frage: Was macht eine Aufnahme wirklich wertvoll? Für mich geht das über den richtigen Moment des Auslösens hinaus, einem intuitiven Akt, der an Bedeutung gewinnt, wenn er in einen tiefgreifenden gestalterischen Prozess eingebunden ist. Um das zu verdeutlichen, ist meine diesbezügliche Website mehr als ein Portfolio; sie ist ein Manifest für das Fotodesign, eine Disziplin, die die Brücke zwischen klassischer Kunst und moderner Werbekommunikation schlägt.
Das ist zugegebenermaßen eine provokante These: Warum sollte ein unbehandeltes Foto keine fertige Fotografie sein? Aus Sicht eines Fotografen mag die Frage unverständlich sein. Für mich als Fotodesigner jedoch, ist der Prozess des Fotografierens im künstlerischen Sinne generell manipulativ; und zwar angefangen bei der Wahl des Ortes, des Anlasses, der Kamera, des Objektivs, des Mediums auf das fotografiert wird, die Wahl des Ausschnitts, der gezielt Dinge betont oder ausblendet, bis hin zur komplexen digitalen Nachbearbeitung mit dem Ziel, das Ergebnis für einen ganz bestimmten Zweck, Medium, Zielgruppe oder Stil zu optimieren.
Diese Sichtweise ist tief in meiner Biografie verwurzelt. Als Sohn von Künstlern aufgewachsen, ist mir die Freude am experimentellen Gestalten in die Wiege gelegt worden. Mein Studium des Grafikdesigns im analogen Zeitalter, und die anschließende jahrzehntelange Erfahrung als digital arbeitender Illustrator, der 3D-Visualisierungen und Composings erstellt, prägen meinen Blick auf das Medium Fotografie. Wenn ich eine Kamera in die Hand nehme, habe ich bereits das fertige Design vor Augen: Ist ein Schwarzweiß-Film eingelegt, sehe ich keine Farben, sondern in Filmkorn eingebettete Kontraste. Fotografiere ich das Ausgangsmaterial für eine Illustration, mach ich das stets im Hinblick auf die anvisierte Komposition, deren Einzelteile sowie den Aufwand, den die Nachbearbeitung später in Anspruch nehmen wird – nehmen muss, um das geforderte Ziel zu erreichen.
Die Inhalte meiner Website richten sich an ein Publikum, das zu folgenden Gruppen gehört:
Ich spiele auf der Klaviatur zweier Welten. In meinem Archiv finden sich Berichte über den Einsatz legendärer Kameras wie der Rollei 35 S oder der Zeiss Ikon Contessa 35. Mein Workflow in der analogen Fotografie: Ich reproduziere Negative oder Dias mit Digitalkamera und Makroobjektiv, um sie in elektronisch bearbeitbare Digitalbilder zu übertragen. Erst durch viele weitere Arbeitsschritte entsteht ein Ergebnis, das meinen Ansprüchen für Ausstellungen oder Kundenprojekte genügt.
Wie man eindrucksvoll Bewegungen einfängt, zeige ich sowohl analog als auch digital, wobei letzteres auch werblich sehr gut einsetzbar wäre. Meine Arbeiten zum Thema „Motorräder bewegen“ nutzen gezielt lange Belichtungszeiten (länger als 1/50 Sekunde), um die Dynamik und Emotion eines Fahrsicherheitstrainings plakativ und künstlerisch darzustellen. Während moderne Technik jede Bewegung „einfrieren“ will, wähle ich bewusst den entgegengesetzten Weg der Motion-Blur-Fotografie, um dem oft langweiligen Realismus zu entfliehen.
Das Portfolio erstreckt sich über vielfältige Kategorien:
Lassen Sie sich anregen, die Grenzen der Fotografie neu zu definieren. Meine Website ist ein lebendiges Archiv, das zeigt, dass Fotodesign weit mehr ist als nur Retusche – es ist strategische Bildkommunikation.
Egal, ob Sie fachlichen Rat suchen, Inspiration für Ihr eigenes Marketing benötigen oder einfach nur in privaten Bildnissen schwelgen möchten: Tauchen Sie ein in die verschiedenen Rubriken von „Analog“ bis „Autobiografisches“. Sie werden feststellen, dass hinter jedem Bild eine durchdachte Idee, handwerkliches Geschick und eine lebenslange Leidenschaft für das visuelle Gestalten steht.
Wenn Sie Fragen haben oder an einer Zusammenarbeit interessiert sind, bietet sich der direkte Kontakt per Telefon oder E-Mail an – meine Einladung steht. Nutzen Sie den persönlichen Charakter meines digitalen Ateliers für ihre Projekte.
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