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Für einen Grafiker der alten Schule wie mich, der es gewohnt ist, Elemente mit der Maus präzise und Milimeter genau dort zu platzieren, wo er es für richtig hält, ist mit einem Webseiten-Editor zu arbeiten eine Herausforderung der besonderen Art. Es fühlt sich in etwa so an, als müsse man ein Auto mit einem Joystick lenken, mit einem Rechenschieber Gas geben, mit der vollen Kaffeetasse bremsen, ohne etwas zu verschütten, während einem jedes einzelne Fenster die Außenwelt in einem anderen Zoomverhältnis und anderer Anordnung zeigt. In diesem Auto sitzt man auch nicht im Schalensitz, sondern auf einem fahr- und drehbaren Bürostuhl, der sich auch während der Fahrt weder arretieren noch auf eine bestimmte Höhe einstellen lässt. Entsprechend stolz ist man dann, wenn man das Design zumindest so hinbekommen hat, dass es typografisch und vom Layout her dem eigenen Anspruch zumindest annähernd gerecht wird.

Matthias Töpfer in seinem Atelier