Die verwunderliche Welt des Autors Matthias Töpfer

Zwischen Pixeln und Prosa

Wer meine Website betritt, begegnet einem Autor, der seit 1980 als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, Illustrator und Fotograf tätig ist. Meiner schon seit der Schulzeit unerfüllten Leidenschaft nachzugeben, das Kino in meinem Kopf visuell umzusetzen, es in Worte zu fassen, hab ich mir erst spät in meinem Leben zugetraut. Das Ergebnis ist eine seltene Mischung aus visueller Expertise, grenzwissenschaftlicher Neugier und literarischem Eigensinn.

Dieser Artikel richtet sich an Liebhaber anspruchsvoller Science-Fiction und Dystopien, an Freigeister, die jenseits des Mainstreams nach alternativen Perspektiven auf die Welt suchen, sowie an kreative Köpfe, die sich nach dem Motto „Leben und leben lassen“ für den Entstehungsprozess unabhängiger Werke interessieren.

Der Spinswitcher: Eine Dystopie mit Augenzwinkern

Mein erster ernsthafter Einstieg ins literarische Schaffen ist mein Debütroman Der Spinswitcher. Ich bezeichne das Werk als eine heiter-ironische Dystopie. In einer parallelen Wirklichkeit, die unserer Welt verblüffend ähnlich ist, entdeckt der Gehirnforscher Aldo Effetti einen Algorithmus, der Einfluss auf Schicksal und Materie nehmen kann. Nach der Zerstörung seines Instituts flieht Effetti nach London und beginnt, sein Wissen in Form von „Wünsch-dir-was-Apps“ für Smartphones zu vermarkten.

Inspiriert durch Fachbücher zur Quantenphilosophie und unserer vermeintlich sechsdimensionalen Welt versuche ich mich an gesellschaftskritischem Thrill, der sich selbst nicht tierisch ernst nimmt, obwohl er Aspekte beleuchtet, die meiner Meinung nach durchaus einer ernsthaften Betrachtung wert wären. Es ist eine Geschichte, die suggeriert, dass Technologie ab einem gewissen Punkt von Magie nicht mehr zu unterscheiden wäre, womit ich Arthur C. Clarke zitiere.

Ein Blick hinter die Kulissen

Meine Webpräsenz als Autor versucht meine Schaffensprozesse transparent werden zu lassen. Im Bereich Making-of lasse ich die Leser an meinem „Abenteuer im Kopf“ teilhaben, denn, als versierter Designer übernehme ich aus nahe liegenden Gründen fast alles selbst:

  • Cover-Design: Ich nutze die Software Affinity, um den Satz fürs gedruckte Buch, den Umschlag und plakative Titelbilder zu entwerfen, die sowohl als Thumbnail als auch in Schwarz-Weiß auf E-Readern funktionieren müssen.
  • Recherche & Visualisierung: Um Fluchtwege meiner Protagonisten authentisch werden zu lassen, setze ich gerne Google Earth und Google Maps ein. Um mir Räume wie ein fiktives Londoner Pub oder die Wohnungen darin agierender Figuren schlüssig vorstellen zu können, nutze ich 3D-Programme wie Cinema 4D, aber gerne auch so etwas Rudimentäres wie Sweet Home 3D.
  • Marketing: Den Buchtrailer produzierte ich in Eigenregie, weil dies ohnehin mein Beruf ist. Als Sprecher half ausnahmsweise mein Sohn aus.

Wenn diese Einblicke jenen, die selbst mit dem Gedanken spielen, ein Buch im Selfpublishing zu veröffentlichen, als Anregung dienen, würde mich das ausgesprochen freuen.

Mehr als nur ein Roman

Meine Autoren-Website möchte mehr sein, als eine bloße Verkaufsplattform für meinen ersten Roman. Erstens hab ich fest vor, diesem weitere folgen zu lassen, und zweitens versuche ich mich in zahlreichen Artikeln und Rezensionen mit den Größen des Genres auseinanderzusetzen.

Meine Analyse des Klassikers Fahrenheit 451 von Ray Bradbury zieht Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft und der Macht von Algorithmen.

Auch Klassiker wie Cyber Space von William Gibson haben es mir angetan und werden subjektiv besprochen.

Mein Interview mit Tarek Al-Ubaidi vom Podcast CROPfm vermittelt meine Verbundenheit zu alternativen Betrachtungsweisen und grenzwissenschaftlicher Forschung. Wer Spaß an weltanschaulichen Abenteuerreisen hat, findet in mir einen Autor, der als Reiseführer fungiert, ohne Scheu, sich dabei weit aus dem Fenster zu lehnen.

Werden Sie Teil des Prozesses

Ohne Aussicht auf einen Verlag darf ich mich mit Fug und Recht als Independent-Autor bezeichnen. Ich bin nur mir selbst und meinen Ideen verpflichtet, was mir die Freiheit gibt, Genre-Grenzen ungeniert zu sprengen. Diese Freiheit bedeutet nicht die Abwesenheit eines Lektors. Der Spinswitcher wurde professionell lektoriert.

Für neue Projekte suche ich aktiv nach Testlesern. Dabei geht es mir nicht um literarisch fundierte Kritiken, sondern stets um den ersten Eindruck, um das ehrliche Bauchgefühl von Menschen, die Freude an spannenden Geschichten haben.

Warum Sie diese Website durchforsten sollten

Falls Sie sich erlauben, ganz für sich persönlich, esoterisch-philosophische Überlegungen zu Quanten anzustellen, oder einfach nur eine spannende, intelligente Geschichte lesen möchten – auf meiner Autoren-Seite finden Sie eine Fülle von diesbezüglichen Eindrücken, Anregungen, Informationen oder Betrachtungen, die Sie selbstverständlich nicht teilen müssen, es aber gerne dürfen, wenn Sie wollen.

Tauchen Sie in die Leseprobe des Spinswitcher ein, lassen Sie sich von Rezensionen inspirieren oder werfen Sie einen Blick in das detaillierte Making-of. Meine Webpräsenz als Autor ist eine Einladung an alle, die das Mysterium im Alltäglichen suchen und die Literatur als ein Spiel mit Denkbarkeiten verstehen.

Besuchen Sie autor.matthias-toepfer.de und entdecken Sie, was mich neben meinen beruflichen Aufgaben als Mediendesigner bewegt.